BSV Lendringsen 1919 e.V.
BSV Lendringsen 1919 e.V.

Vergangenheit, Gegenwart und Visionen bei der Versammlung im Sportpark

Bei der Versammlung am Freitag um 19.00 Uhr waren zahlreiche Sponsoren, die erste Mannschaft und viele Gönner des BSV Lendringsen zugegen. Am Anfang eröffnete der 1. Vorsitzende Torsten Strott diese gemütliche Zusammenkunft. Er bedanke sich zuerst bei seinen Vorstandskollegen (Marco Gruner, Lukas Luckai, Wolfgang Sartorius sowie den anderen ehrenamtlichen Helfern im Hintergrund). Anschließend erfolgte eine kurze Powerpoint Präsentation die zeigen sollte wie der Bau der Tribüne ablaufen soll. Der Start hierfür soll Anfang März beginnen. Anschließend fand er noch lobende Worte für die Seniorenmannschaften. Danach sprach der ehemalige 1. Vorsitzende Uli Wulf über die weiteren Visionen des Vereins. Am Anfang gab es noch ein kleines Video welches beim 100jährigen Vereinsjubiläum entstand. Danach wurde über eine weitere Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit (Youtube, facebook,Instagram, Homepage) nachgedacht, der Max-Becker-Sportpark soll bei den Heimspielen der 1. Mannschaft ein Brunch anbieten. Zudem muss man weitere Sponsoren für den Verein finden. Ausserdem müsste man den gegenwärtigen Weg mit jungen Spielern aus der eigenen Jugend weiterführen. Nach diesen Worten kamen die Trainer zu Wort. Trainer Benny Huygens von der 1. Mannschaft äußerte sich positiv über die letzten 3 Jahre. Die Mannschaft spielt seit dieser Zeit attraktiven Fußball und das mit vielen Spielern aus der eigenen Jugend. Die Jungs waren lange beim BSV Lendringsen und sind zum Glück auch dort geblieben obwohl es sicherlich auch Angebote von anderen Vereinen gab. Der sportliche Erfolg stellte sich ein und auch in dieser Saison spielt man bisher um den Aufstieg in die Bezirkliga mit. Dann gab Florian Steuer, der ehemalige Schiedsrichter in der 2. Bundesliga und SR-Assistent in der 1. Liga,  Einblicke in seine Karriere und konnte einige Geschichten erzählen. Zum Schluss gab es ein schönes Buffet, mit Freibier und anderen Getränken. Es war eine überaus gelungene Veranstaltung die zeigte das der BSV Lendringsen für die Zukunft gut gerüstet ist.  

Bilder vom 100jährigen

Nachruf: Traurige Tage für den BSV Lendringsen

Ferdi Dederich und Uwe Barfels sind tot.

Zwei Vereinsmitglieder aus zwei unterschiedlichen Generationen, die eins einte: Die Liebe zum Fußballsport, die Verbundenheit zu ihrem BSV Lendringsen.

Die BSV Familie  wird euch nicht vergessen!

Der 12.Juli 2013  war ein trauriger Tag. Ferdi Dederich wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Wenige Stunden vorher hatte er noch die „BSV-Offiziere“  unseres befreundeten Schützenvereins bei der Vorbereitung des Schützenfestes am Wochenende bewirtet.

Er starb im Alter von 78 Jahren. Vereinsmitglied war Ferdi Dederich seit dem 01.01. 1962!

Das Haus Dederich war zumindest ( der Chronik glaubend ) seit 1945 das Vereinslokal des BSV und Ferdi Dederich  seit der Übernahme der Familiengaststätte  1962 unser Vereinswirt – was in früheren Jahren ( vor den Vereinsheimen ) eine erhebliche Bedeutung hatte.

Unendliche Geschichten  und Anekdoten wurden und werden noch über den Vereinswirt Ferdi und den Begegnungen der BSV-Generationen erzählt.

Viele Vereinsmitglieder sind „bei Ferdi „ groß geworden, eine Vielzahl derer hat zwischenzeitlich Söhne und Töchter, Enkelinnen und Enkel  als Begleitung bei Ferdi im Saal älter werden sehen. Ferdi war immer da und hat sich mächtig über Vereinsaktivitäten rund um seinen Gasthof gefreut. Trotz eines lukrativen Vereinsheims wurde bei Ferdi zweimal im Jahr der beliebt und berüchtigte Vereinspreisskat durchgeführt.

 

Unfassbar: Uwe Barfels verstirbt am 16.Juli 2013 plötzlich und unerwartet im Alter von 53 Jahren. Kurz nach einer „Routineoperation“ wird Uwe in seinem Krankenbett tot aufgefunden.

Erst Torwart, dann Feldspieler (Libero) trug er als junger Mann  maßgeblich am Aufstieg sowie an der Etablierung der 1. Mannschaft des BSV in der Bezirksliga bei. Bereits vorher spielte er - mit einer kurzen Unterbrechung - seit 1970 in diversen Jugendteams des BSV.

Später spielte er  - nie einem eigenen  EGO folgend -  in den Reservemannschaften sowie in den alten Herren.

Uwe gehörte ( meist in Begleitung seiner Töchter, Enkelkinder und Schwiegersöhnen ) zum stetigen Fan  der Fußballer des BSV.

Als Betreuer dieser Mannschaften, als Trainer und Betreuer von zahlreichen Jugendmannschaften war das zweite (oder doch erste?) Zuhause die Max-Becker-Kampfbahn. Sowohl im Jugendvorstand wie auch im Hauptvorstand war „Telse“ ein verlässlicher Kamerad.

Als Vater von drei Töchtern war er ein großer Unterstützer der Mädchenmannschaft des BSV Lendringsen, die  schon vor fast 20 Jahren aktiv am Spielbetrieb teilnahm. (Übrigens war der Autor dieses Nachrufs damals der Trainer)

Für den  ehrenamtlichen Einsatz und die Unterstützung  von ihm und seiner lieben Frau Marion bei unzähligen Veranstaltungen ist der BSV Lendringsen 1919 e.V. zu großen Dank verpflichtet. Danke Uwe, dass Du einen wichtigen Teil deines Lebens für den BSV gegeben hast.

Der Tod dieser beiden BSV Mitglieder  lässt uns aber auch nachdenken und kurz innehalten:

 Ist es wirklich so wichtig, ob Mario Götze in diesem oder im nächsten Jahr zum FC Bayern wechselt? Ist es wirklich so schrecklich, dass Deutschlands Fußballerinnen in der Gruppenphase nicht wie ein Weltmeister gespielt hat? Ist es für einen Traditionsverein wie den BSV relevant, ob „Fußballkreisligalegionäre“ kommen oder wieder gehen wollen?

Der Tod relativiert die Dinge und setzt sie ins rechte Verhältnis

Ehrungen im November 2011

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